Richtlinie 91/440/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 zur Entwicklung der Eisenbahnunternehmen der Gemeinschaft, ABl. L 237 vom 24.8.1991, S. 25.
Richtlinie 95/18/EG des Rates vom 19. Juni 1995 über die Erteilung von Genehmigungen an Eisenbahnunternehmen, ABl. L 143 vom 27.6.1995, S. 70.
Richtlinie 95/19/EG des Rates vom 19. Juni 1995 über die Zuweisung von Fahrwegkapazität der Eisenbahn und die Berechnung von Wegeentgelten, ABl. L 143 vom 27.6.1995, S. 75.
Richtlinie 2004/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Eisenbahnsicherheit in der Gemeinschaft und zur Änderung der Richtlinie 95/18/EG des Rates über die Erteilung von Genehmigungen an Eisenbahnunternehmen und der Richtlinie 2001/14/EG über die Zuweisung von Fahrwegkapazitäten der Eisenbahn, die Erhebung von Entgelten für die Nutzung von Eisenbahninfrastruktur und die Sicherheitsbescheinigung («Richtlinie über die Eisenbahnsicherheit»), ABl. L 164 vom 30.4.2004, S. 44; zuletzt geändert durch Richtlinie 2014/88/EU der Kommission vom 9. Juli 2014, ABl. L 201 vom 10.7.2014, S. 9.
Richtlinie 2007/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Zertifizierung von Triebfahrzeugführern, die Lokomotiven und Züge im Eisenbahnsystem in der Gemeinschaft führen, Fassung gemäss ABl. L 315 vom 3.12.2007, S. 51; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2019/554 der Kommission vom 5. April 2019, ABl. L 97 vom 8.4.2019, S. 1.
Verordnung (EG) Nr. 653/2007 der Kommission vom 13. Juni 2007 zur Verwendung eines einheitlichen europäischen Formats für Sicherheitsbescheinigungen und Antragsunterlagen gemäss Artikel 10 der Richtlinie 2004/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Gültigkeit von gemäss der Richtlinie 2001/14/EG ausgestellten Sicherheitsbescheinigungen, ABl. L 153 vom 14.6.2007, S. 9; geändert durch Verordnung (EU) Nr. 445/2011 der Kommission vom 10. Mai 2011, ABl. L 122 vom 11.5.2011, S. 22.
Entscheidung 2007/756/EG der Kommission vom 9. November 2007 zur Annahme einer gemeinsamen Spezifikation für das nationale Einstellungsregister nach Artikel 14 Absätze 4 und 5 der Richtlinien 96/48/EG und 2001/16/EG, ABl. L 305 vom 23.11.2007, S. 30; geändert durch Beschluss 2011/107/EU der Kommission vom 10. Februar 2011, ABl. L 43 vom 17.2.2011, S. 33.
Richtlinie 2008/57/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 2008 über die Interoperabilität des Eisenbahnsystems in der Gemeinschaft (Neufassung), ABl. L 191 vom 18.7.2008, S. 1; zuletzt geändert durch Richtlinie 2014/38/EU der Kommission vom 10. März 2014, ABl. L 70 vom 11.3.2014, S. 20.
Entscheidung 2009/965/EG der Kommission vom 30. November 2009 über das Referenzdokument gemäss Artikel 27 Absatz 4 der Richtlinie 2008/57/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Interoperabilität des Eisenbahnsystems in der Gemeinschaft, ABl. L 341 vom 22.12.2009, S. 1; geändert durch Durchführungsbeschluss (EU) 2015/2299 der Kommission vom 17. November 2015, ABl. L 324 vom 10.12.2015, S. 15.
Verordnung (EU) Nr. 36/2010 der Kommission vom 3. Dezember 2009 über Gemeinschaftsmodelle für die Fahrerlaubnis der Triebfahrzeugführer, Zusatzbescheinigungen, beglaubigte Kopien von Zusatzbescheinigungen und Formulare für den Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis für Triebfahrzeugführer gemäss der Richtlinie 2007/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. L 13 vom 19.1.2010, S. 1.
Beschluss 2010/713/EU der Kommission vom 9. November 2010 über Module für die Verfahren der Konformitäts- und Gebrauchstauglichkeitsbewertung sowie der EG-Prüfung, die in den gemäss Richtlinie 2008/57/EG des Europäischen Parlaments und des Rates angenommenen technischen Spezifikationen für die Interoperabilität zu verwenden sind, ABl. L 319 vom 4.12.2010, S. 1.
Verordnung (EU) Nr. 1158/2010 der Kommission vom 9. Dezember 2010 über eine gemeinsame Sicherheitsmethode für die Konformitätsbewertung in Bezug auf die Anforderungen an die Ausstellung von Eisenbahnsicherheitsbescheinigungen, ABl. L 326 vom 10.12.2010, S. 11.
Verordnung (EU) Nr. 1169/2010 der Kommission vom 10. Dezember 2010 über eine gemeinsame Sicherheitsmethode für die Konformitätsbewertung in Bezug auf die Anforderungen an die Erteilung von Eisenbahnsicherheitsgenehmigungen, ABl. L 327 vom 11.12.2010, S. 13.
Verordnung (EU) Nr. 201/2011 der Kommission vom 1. März 2011 über das Muster der Konformitätserklärung für genehmigte Schienenfahrzeugtypen, ABl. L 57 vom 2.3.2011, S. 8.
Verordnung (EU) Nr. 445/2011 der Kommission vom 10. Mai 2011 über ein System zur Zertifizierung von für die Instandhaltung von Güterwagen zuständigen Stellen und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 653/2007, ABl. L 122 vom 11.5.2011, S. 22.
Verordnung (EU) Nr. 454/2011 der Kommission vom 5. Mai 2011 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität (TSI) zum Teilsystem «Telematikanwendungen für den Personenverkehr» des transeuropäischen Eisenbahnsystems, ABl. L 123 vom 12.5.2011, S. 11; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2019/775 der Kommission vom 16. Mai 2019, ABl. L 139 I vom 27.5.2019, S. 103.
Durchführungsbeschluss 2011/665/EU der Kommission vom 4. Oktober 2011 über das Europäische Register genehmigter Schienenfahrzeugtypen, ABl. L 264 vom 8.10.2011, S. 32; zuletzt geändert durch Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1696 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 561.
Beschluss 2011/765/EU der Kommission vom 22. November 2011 zu den Kriterien der Anerkennung von Ausbildungseinrichtungen, die an der Ausbildung von Triebfahrzeugführern beteiligt sind, den Kriterien der Anerkennung von Triebfahrzeugführer-Prüfern und den Kriterien für die Organisation von Prüfungen gemäss der Richtlinie 2007/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. L 314 vom 29.11.2011, S. 36.
Verordnung (EU) Nr. 1078/2012 der Kommission vom 16. November 2012 über eine gemeinsame Sicherheitsmethode für die Kontrolle, die von Eisenbahnunternehmen und Fahrwegbetreibern, denen eine Sicherheitsbescheinigung beziehungsweise Sicherheitsgenehmigung erteilt wurde, sowie von den für die Instandhaltung zuständigen Stellen anzuwenden ist, ABl. L 320 vom 17.11.2012, S. 8.
Verordnung (EU) Nr. 321/2013 der Kommission vom 13. März 2013 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems «Fahrzeuge – Güterwagen» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union und zur Aufhebung der Entscheidung 2006/861/EG der Kommission, ABl. L 104 vom 12.4.2013, S. 1; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
Durchführungsverordnung (EU) Nr. 402/2013 der Kommission vom 30. April 2013 über die gemeinsame Sicherheitsmethode für die Evaluierung und Bewertung von Risiken und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 352/2009, ABl. L 121 vom 3.5.2013, S. 8; geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2015/1136 der Kommission vom 13. Juli 2015, ABl. L 185 vom 14.7.2015, S. 6.
Verordnung (EU) Nr. 1299/2014 der Kommission vom 18. November 2014 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems «Infrastruktur» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union; ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 1; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
In der Schweiz gelten die folgenden Sonderfälle nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-001: Lichtraumprofil allgemein
- Die Kompatibilität der EBV-Begrenzungslinien mit den internationalen Begrenzungslinien gemäss EN 15273‑1:2013+A1:2016 ist wie folgt:
- –
- Begrenzungslinie G1: Befahrbarkeit ohne Einschränkungen.
- –
- Begrenzungslinie GA: Eingeschränkte Befahrbarkeit innerhalb der Begrenzungslinie EBV O1. Die zur Berechnung der kinematischen Fahrzeugbegrenzungslinie (obere Bereiche) anzuwendende Gleichung entspricht, ungeachtet der Höhe h, derjenigen von G1. Die Anwendung der Ausnahmen für Höhen h oberhalb von 3,250 m, wie in der EN 15273-2, Anhang B, B.3.3.1, B.3.4.1, B.3.5.1 und B.3.6.1 dargestellt, ist in der Schweiz nicht zugelassen. Die Begrenzungslinie EBV O1 ist mit der betrieblichen Beförderung von Standardladungen gemäss UIC-Merkblatt 506, Anhang B, Abschnitt B.1.1 für die Begrenzungslinie GA kompatibel.
- –
- Begrenzungslinie GB: Eingeschränkte Befahrbarkeit innerhalb der Begrenzungslinie EBV O2. Die zur Berechnung der kinematischen Fahrzeugbegrenzungslinie (obere Bereiche) anzuwendende Gleichung entspricht, ungeachtet der Höhe h, derjenigen von G1. Die Anwendung der Ausnahmen für Höhen h oberhalb von 3,250 m, wie in der EN 15273-2, Anhang B, B.3.3.1, B.3.4.1, B.3.5.1 und B.3.6.1 dargestellt, ist in der Schweiz nicht zugelassen. Die Begrenzungslinie EBV O2 ist mit der betrieblichen Beförderung von Standardladungen gemäss UIC-Merkblatt 506, Anhang B, Abschnitt B.1.1 für die Begrenzungslinie GB kompatibel.
- –
- Begrenzungslinie GC: Befahrbarkeit ohne Einschränkung innerhalb der Begrenzungslinie EBV O4.
- In Abhängigkeit von den kinematischen Bezugslinien und den zugehörigen Rechenregeln wird die infrastrukturseitige Begrenzungslinie (obere Bereiche) für alle Arten von Begrenzungslinien (z. B. EBV O1, EBV O2, EBV O4) nach EN 15273-1:2013, Anhang C, C.2.1., Tabelle C1 (beziehungsweise Anhang C, C.2.3, Tabelle C4) berechnet. Die Anwendung der Gleichungen nach EN 15273-3:2013, Anhang C, Tabellen C.2 und C.3 (für Höhen oberhalb 3,250 m) ist in der Schweiz nicht zugelassen.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-002: Geöffnete Einstiegstüren und bewegliche Trittstufen in ausgefahrener Stellung.
- In der Schweiz müssen zusätzlich zu den Bestimmungen der Norm EN 15273-2, Anhang A, A.3.14 «Besondere Regeln für geöffnete Einstiegstüren und bewegliche Trittstufen in ausgefahrener Stellung» die Vorgaben nach den AB-EBV zu Artikel 47, AB 47.2, Ziffer 7 eingehalten werden.
- Nach diesen Vorschriften ist eine Überschreitung der Fahrzeugbegrenzungslinie um den Wert wi, der nicht mehr als 0,035 m betragen darf, in einer Höhe von bis zu 0,6 m über der Schienenoberkante (SOK) nicht zugelassen.
- Einstiegstüren, welche die Vorschriften des UIC-Merkblatts 560, Ziffern 1.1.4 bis 1.1.4.3 einhalten, sind zugelassen.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-007: Abnahmeverfahren für kleine Radien (R < 250 m)
- Um den Betrieb einer Strecke mit einer hohen Dichte an Radien < 250 m zu ermöglichen, ist ein Abnahmeverfahren für die fahrtechnischen Eigenschaften von Eisenbahnfahrzeugen in diesem Radienbereich erforderlich (siehe auch R RTE 29001). Die Spezifikationen für die Prüfungen und die Beurteilung sind im SBB-Regelwerk R I‑50127 festgelegt, das auf der Norm EN 14363:2016+A:2022 (2. Druck) beruht.
- Fahrzeuge, die diesen Spezifikationen nicht entsprechen, sind auf Strecken mit einer hohen Dichte an extra kleinen Radien nicht zugelassen (siehe SBB R I‑50127, Kap. 1.2).
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-008: Enge Ablenkungsradien und Weichen.
- Die Trassierung in einigen Bahnhofsbereichen der Schweiz ist aufgrund enger Ablenkungsradien (R < 160 m) und kurzer Zwischengeraden bei entsprechend kleinen Gleisachsenabständen technisch anspruchsvoll. Daher ist ein Abnahmeverfahren für die Beurteilung des Fahrzeugverhaltens in Weichen und Kreuzungen erforderlich.
- In der Norm EN 14363:2016+A2:2022 (2. Druck) sind keine Anforderungen für die Beurteilung des Fahrzeugverhaltens in Weichen und Kreuzungen aufgeführt.
- Die in der Schweiz geltenden Spezifikationen für die Prüfung und Beurteilung des Fahrzeugverhaltens in Weichen und Kreuzungen sind in den Regelwerken R RTE 29001 und SBB R I‑50007 festgelegt.
- Fahrzeuge, die den Spezifikationen des SBB-Regelwerks R I-50007 nicht entsprechen, sind nicht für den Regeleinsatz auf dem Schweizer Schienennetz zugelassen.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-010: Gleisverschiebekraft
- Die maximal zulässige Gleisverschiebekraft (Summe der Führungskräfte) von Fahrzeugen je Radsatz ist infrastrukturseitig durch den zulässigen Gleisverschiebewiderstand begrenzt.
- Aufgrund der Auslegung des Gleisoberbaus ist in der Schweiz ein Koeffizient von α = k1 = 0,85 als Regelwert für die generelle Anwendung zur Berechnung der maximal zulässigen Gleisverschiebekraft anzuwenden.
- Ein Koeffizient von α = k1 = 1,0 kann nur in Ausnahmefällen angewendet werden und erfordert besondere Abklärungen.
- Lauftechnische Versuche sind auf Basis von α = k1 = 0,85 durchzuführen.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-013: Überhöhungsfehlbetrag
- Die zulässige Geschwindigkeit auf dem Schweizer Schienennetz wird auf der Grundlage eines Überhöhungsfehlbetrags von 130 mm (Güterzüge) resp. 150 mm (Personenzüge) festgelegt. Diese Fehlbeträge werden ohne weitere Prüfung toleriert. Zur Gewährleistung des sicheren Betriebs ist es somit zwingend notwendig, dass die Fahrzeuge auf solche Überhöhungsfehlbeträge getestet werden.
- Fahrzeuge, die nicht auf solche Überhöhungsfehlbeträge getestet wurden, können auf dem Schweizer Schienennetz nicht verkehren.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-014: Spezifikationen für den minimalen Radius < 150 m
- In der Schweiz gelten folgende minimalen Radien für den uneingeschränkten Fahrzeugverkehr:
- –
- für Zuggleise: 150 m;
- –
- für Rangiergleise: 135 m;
- –
- für Anschlussgleise: 80 m (uneingeschränkten Einsatz von Rangierlokomotiven und Güterwagen) und 35 m (kleinster Radius im horizontalen Bogen, der für bestimmte Wagen im Extremfall zugelassen ist).
- Diese Radien sind auch in den Regelwerken R RTE 29001 und SBB R I-50007 spezifiziert. Sie beruhen auf den Anforderungen des UIC-Merkblatts 645.
- Fahrzeuge, die diesen Spezifikationen nicht entsprechen, haben mit Einschränkungen bei der Nutzung von Rangier- und Anschlussgleisen zu rechnen (z. B. sehr wichtig bei automatischen Kupplungssystemen).
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI INF-017: Bahnsteige – Gestaltung (Höhe und Abstand zur Gleisachse) und Trassierung (Radius und Überhöhung)
- Die Spezifikationen für die Planung von Bahnsteigen (Höhe und Abstand zur Gleisachse) und für die Trassierung entlang der Bahnsteige (minimaler Radius, maximale Überhöhung) sind in der BAV-Typenzulassung ZR44TZ2009-02-0004 vom 3. August 2021 festgelegt.
- Ausserdem ist eine Bahnsteighöhe von 350 mm über der Schiene zugelassen, wenn eine Bahnsteighöhe von 550 mm (die Standardbahnsteighöhe in der Schweiz):
- –
- nicht entlang des geometrischen Verlaufs des Gleises realisiert werden kann; oder
- –
- nicht mit vertretbarem Aufwand realisiert werden kann (in diesem Fall sind Bahnsteig-Teilerhöhungen zugelassen).
- Bahnsteige, die gemäss der oben genannten Typenzulassung gebaut wurden, entsprechen den Spezifikationen für den unteren Bereich der Begrenzungslinie der Struktur gemäss TSI INF, Ziffer 4.2.3.1, Absatz (2).
- Es gibt also keine Einschränkungen für die Durchfahrt von interoperablen Fahrzeugen.
In der Schweiz gelten die folgenden nationalen Vorschriften nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
- –
- CH-TSI-INF-004 (Version 2.0 vom Juni 2024): Maximale Überhöhung in kleinen Radien;
- –
- CH-TSI-INF-005 (Version 2.0 vom Juni 2024): Geometrie von Weichen und Kreuzungen;
- –
- CH-TSI-INF-006 (Version 2.0 vom Juni 2024): Gleislagestabilität in Längsrichtung; Verträglichkeit mit Bremssystemen;
- –
- CH-TSI-INF-009 (Version 2.0 vom Juni 2024): Gleislagestabilität in Querrichtung; Streckenbezogene Fahrzeughomologation für Neigezüge; Überhöhungsfehlbetrag im Gleis sowie im Stammgleis von Weichen und Kreuzungen.
Verordnung (EU) Nr. 1300/2014 der Kommission vom 18. November 2014 über die technischen Spezifikationen für die Interoperabilität bezüglich der Zugänglichkeit des Eisenbahnsystems der Union für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 110; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88
In der Schweiz gelten die folgenden nationalen Vorschriften nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
- –
- CH-TSI PRM-001 (Version 2.0, Juni 2021): Autonomer Zugang in die Fahrzeuge;
- –
- CH-TSI-PRM-002 (Juni 2015): Teilbereich Infrastruktur: Funktionale und technische Spezifikationen;
- –
- CH-TSI-PRM-003 (Juni 2017): Teilbereich Infrastruktur: Position von Stufen zum Ein- und Ausstieg.
Verordnung (EU) Nr. 1301/2014 der Kommission vom 18. November 2014 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems «Energie» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union, ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 179; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
In der Schweiz gelten die folgenden Sonderfälle nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI ENE-001: Stromabnehmerbegrenzungslinie, referenzierter Artikel der TSI 4.2.10 (1)
- Für alle neuen, aktualisierten oder erneuerten Teilsysteme «Energie» im interoperablen Netz der Schweiz ist die Stromabnehmerbegrenzungslinie gemäss den Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung vom 15. Dezember 1983 (AB-EBV; SR 742.141.11), Ausgabe 01.07.2024, zu Art. 18, Normalspur, AB 18, Bilder, Bild 12, und zu Art. 18/47, AB 18.2/47.2 Bezugslinie, Ziff. 14, wie folgt spezifiziert:
- –
- EBV S1: maximale Wippenbreite 1450 mm mit isolierenden Endhörnern
- –
- EBV S2: maximale Wippenbreite 1450 mm oder 1600 mm mit isolierenden Endhörnern
- –
- EBV S3: maximale Wippenbreite 1600 mm
- –
- EBV S4: maximale Wippenbreite 1950 mm
- Bemerkung: Für das Befahren bestehender Strecken müssen die elektrischen Einheiten (Rollmaterial) mit einem Stromabnehmer mit einer Wippenbreite von 1450 mm (mit isolierenden Endhörnern) gemäss Abbildung B.1 der Norm EN 50367:2020 ausgestattet sein.
Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 der Kommission vom 18. November 2014 über eine technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems «Fahrzeuge – Lokomotiven und Personenwagen» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union, ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 228; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
In der Schweiz gelten die folgenden nationalen Sonderfälle nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI LOC&PAS-004: Gleisverschiebekraft, referenzierter Artikel der TSI 4.2.3.4
- Die maximal zulässige Gleisverschiebekraft (Summe der Führungskräfte) von Fahrzeugen je Radsatz ist infrastrukturseitig durch den zulässigen Gleisverschiebewiderstand begrenzt. Aufgrund der Auslegung des Gleisoberbaus ist in der Schweiz ein Koeffizient von α = k1 = 0,85 als Regelwert für die generelle Anwendung zur Berechnung der maximal zulässigen Gleisverschiebekraft anzuwenden.
- Ein Koeffizient von α = k1 = 1,0 kann nur in Ausnahmefällen angewendet werden und erfordert besondere Abklärungen.
- Lauftechnische Versuche sind auf Basis von α = k1 = 0,85 durchzuführen.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI LOC&PAS-005: Überhöhungsfehlbetrag, referenzierte Artikel der TSI LOC&PAS Ziffer 4.2.3.4.2 und TSI WAG 4.2.3.5
- Die zulässige Geschwindigkeit auf dem Schweizer Schienennetz wird auf der Grundlage eines Überhöhungsfehlbetrags von 130 mm (Güterzüge) resp. 150 mm (Personenzüge) festgelegt. Diese Fehlbeträge werden ohne weitere Prüfung toleriert. Zur Gewährleistung des sicheren Betriebs ist es somit zwingend notwendig, dass die Fahrzeuge für solche Überhöhungsfehlbeträge geprüft werden.
- Fahrzeuge, die nicht für solche Überhöhungsfehlbeträge geprüft sind, können auf dem Schweizer Schienennetz nicht verkehren.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI LOC&PAS-017: Lichtraumprofil allgemein, referenzierter Artikel der TSI LOC&PAS Ziffer 4.2.3.1
- Die Kompatibilität der EBV-Begrenzungslinien mit den internationalen Begrenzungslinien der EN 15273‑1:2013 ist wie folgt:
- –
- Begrenzungslinie G1: Befahrbarkeit ohne Einschränkungen.
- –
- Begrenzungslinie GA: Eingeschränkte Befahrbarkeit innerhalb der Begrenzungslinie EBV O1. Die zur Berechnung der kinematischen Fahrzeugbegrenzungslinie (obere Bereiche) anzuwendende Gleichung entspricht, ungeachtet der Höhe h, derjenigen von G1. Die Anwendung der Ausnahmen für Höhen h oberhalb von 3,250 m, wie in der EN 15273‑2, Anhang B, B.3.3.1, B.3.4.1, B.3.5.1 und B.3.6.1 dargestellt, ist in der Schweiz nicht zugelassen. Die betriebliche Beförderung von Standardladungen gemäss UIC-Merkblatt 506, Anhang B, Abschnitt B.1.1 für die Begrenzungslinie GA ist innerhalb der Begrenzungslinie EBV O1 zugelassen.
- –
- Begrenzungslinie GB: Eingeschränkte Befahrbarkeit innerhalb der Begrenzungslinie EBV O2. Die zur Berechnung der kinematischen Fahrzeugbegrenzungslinie (obere Bereiche) anzuwendende Gleichung entspricht, ungeachtet der Höhe h, derjenigen von G1. Die Anwendung der Ausnahmen für Höhen h oberhalb von 3,250 m, wie in der EN 15273‑2, Anhang B, B.3.3.1, B.3.4.1, B.3.5.1 und B.3.6.1 dargestellt, ist in der Schweiz nicht zugelassen. Die betriebliche Beförderung von Standardladungen gemäss UIC-Merkblatt 506, Anhang B, Abschnitt B.1.1 für die Begrenzungslinie GB ist innerhalb der Begrenzungslinie EBV O2 zugelassen.
- –
- Begrenzungslinie GC: Befahrbarkeit ohne Einschränkung innerhalb der Begrenzungslinie EBV O4.
- In Abhängigkeit von den kinematischen Bezugslinien und den zugehörigen Rechenregeln wird die infrastrukturseitige Begrenzungslinie (obere Bereiche) für alle Arten von Begrenzungslinien (z. B. EBV O1, EBV O2, EBV O4) nach EN 15273‑1:2013, Anhang C, C.2.1., Tabelle C1 (beziehungsweise Anhang C, C.2.3, Tabelle 4) berechnet. Die Anwendung der Gleichungen nach EN 15273-3:2013, Anhang C, Tabellen C.2 und C.3 (für Höhen oberhalb 3,250 m) ist in der Schweiz nicht zugelassen.
- –
- Permanenter Sonderfall CH-TSI LOC&PAS-028: Lichtraumprofil, Türbereich, referenzierter Artikel der TSI LOC&PAS Ziffer 4.2.3.1
- Zusätzlich zu den Bestimmungen der Norm EN 15273-2, Anhang A, A.3.14 «Besondere Regeln für geöffnete Einstiegstüren und bewegliche Trittstufen in ausgefahrener Stellung» müssen die Vorgaben nach den AB‑EBV zu Artikel 47, AB 47.2, Ziffer 7 eingehalten werden. Nach diesen Vorschriften ist eine Überschreitung der Begrenzungslinie für seitliche Einstiegstüren und bewegliche Trittstufen in einer Höhe von bis zu 0,6 m über der Schienenoberkante (SOK) nicht zugelassen.
- Einstiegstüren, welche die Vorschriften des UIC-Merkblatts 560, Ziffern 1.1.4 bis 1.1.4.3 einhalten, sind zugelassen.
In der Schweiz gelten die folgenden nationalen Vorschriften nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
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- CH-TSI LOC&PAS-001 (Version 1.1, Juni 2024): Stromabnehmer Wippenbreite;
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- CH-TSI LOC&PAS-002 (Version 2.1, Juni 2024): Enge Weichenstrasse / Nachweise Weichenfahrten;
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- CH-TSI LOC&PAS-003 (Version 2.1, Juni 2024): Enge Radien r < 250 m;
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- CH-TSI LOC&PAS-006 (Version 2.1, Juni 2024): Zulassung von Fahrzeugen mit Neigeeinrichtung nach Reihe N;
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- CH-TSI LOC&PAS-007 (Version 2.1, Juni 2024): Spurkranzschmierung;
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- CH-TSI LOC&PAS-009 (Version 1.1, Juni 2024): Abgasemissionen thermischer Fahrzeuge (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 2016/1628 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI LOC&PAS-012 (Version 1.0, Juli 2016): Admittanz;
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- CH-TSI LOC&PAS-013 (Version 1.1, Juli 2024): Stromabnehmer/Fahrleitung-Interaktion;
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- CH-TSI LOC&PAS-014a (Version 2.0, Juni 2021): Kompatibilität der Fahrzeugmerkmale mit Zugortungsanlagen/Gleisfreimeldeeinrichtungen auf der Basis von Gleisstromkreisen;
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- CH-TSI LOC&PAS-014b (Version 2.0, Juni 2021): Kompatibilität der Fahrzeugmerkmale mit Zugortungsanlagen/Gleisfreimeldeeinrichtungen auf der Basis von Achszählern;
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- CH-TSI LOC&PAS-019 (Version 3.0, Juni 2024): Das «non leading input signal» (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI LOC&PAS-020 (Version 3.0, Juni 2024): Das «sleeping input signal» bei Vielfachsteuerung (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
- −
- CH-TSI LOC&PAS-022 (Version 3.0, Juni 2024): Rückstellung der Zwangsbremse;
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- CH-TSI LOC&PAS-025 (Version 2.2, Juni 2024): Gehemmte Bedienbarkeit zum Abtrennen der ETCS-Fahrzeugausrüstung (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
- −
- CH-TSI LOC&PAS-027 (Version 3.0, Juni 2024): Manuelle Funkfernsteuerung im Rangierbetrieb (Betriebsart «Shunting») (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI LOC&PAS-030 (Version 2.0, Juni 2021): Einsatz haftreibungsfreier Bremssysteme;
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- CH-TSI LOC&PAS-031 (Version 3.0, Juni 2024): Sichere Traktionsabschaltung (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI LOC&PAS-035 (Version 2.2, Juni 2024): Ausreichende Bremsleistung bei Zwangsbremsung (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI LOC&PAS-036 (Version 2.2, Juni 2024): Fahrzeuge mit einem Führerpult für beide Fahrrichtungen (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen).
Verordnung (EU) Nr. 1303/2014 der Kommission vom 18. November 2014 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität bezüglich der «Sicherheit in Eisenbahntunneln» im Eisenbahnsystem der Europäischen Union, ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 394; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
Verordnung (EU) Nr. 1304/2014 der Kommission vom 26. November 2014 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems «Fahrzeuge – Lärm» sowie zur Änderung der Entscheidung 2008/232/EG und Aufhebung des Beschlusses 2011/229/EU, ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 421; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
In der Schweiz gilt die folgende nationale Vorschrift nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
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- CH-TSI NOI-001(Version 2.0, Juni 2024): Emissionsgrenzwerte für Güterwagen.
Verordnung (EU) Nr. 1305/2014 der Kommission vom 11. Dezember 2014 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität zum Teilsystem «Telematikanwendungen für den Güterverkehr» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 62/2006, ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 438; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2019/778 der Kommission vom 16. Mai 2019, ABl. L 139 I vom 27.5.2019, S. 356.
Durchführungsverordnung (EU) 2015/171 der Kommission vom 4. Februar 2015 über bestimmte Aspekte des Verfahrens der Genehmigung von Eisenbahnunternehmen, ABl. L 29 vom 5.2.2015, S. 3.
Durchführungsverordnung (EU) 2015/429 der Kommission vom 13. März 2015 zur Festlegung der Modalitäten für die Anlastung der Kosten von Lärmauswirkungen, ABl. L 70 vom 13.3.2015, S. 36.
Durchführungsverordnung (EU) 2015/909 der Kommission vom 12. Juni 2015 über die Modalitäten für die Berechnung der Kosten, die unmittelbar aufgrund des Zugbetriebs anfallen, ABl. L 148 vom 13.6.2015, S. 17.
Durchführungsverordnung (EU) 2015/1100 der Kommission vom 7. Juli 2015 über die Berichtspflichten der Mitgliedstaaten im Rahmen der Überwachung des Schienenverkehrsmarkts, ABl. L 181 vom 9.7.2015, S. 1.
Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2016 über die Interoperabilität des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union, ABl. L 138 vom 26.5.2016, S. 44.
Richtlinie (EU) 2016/798 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2016 über Eisenbahnsicherheit, ABl. L 138 vom 26.5.2016, S. 102.
Durchführungsverordnung (EU) 2018/545 der Kommission vom 4. April 2018 über die praktischen Modalitäten für die Genehmigung für das Inverkehrbringen von Schienenfahrzeugen und die Genehmigung von Schienenfahrzeugtypen gemäss der Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. L 90 vom 6.4.2018, S. 66.
Delegierte Verordnung (EU) 2018/761 der Kommission vom 16. Februar 2018 über gemeinsame Sicherheitsmethoden für die Überwachung durch die nationalen Sicherheitsbehörden nach Erteilung einer Sicherheitsbescheinigung oder Sicherheitsgenehmigung gemäss der Richtlinie (EU) 2016/798 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1077/2012 der Kommission, ABl. L 129 vom 25.5.2018, S. 16.
Delegierte Verordnung (EU) 2018/762 der Kommission vom 8. März 2018 über gemeinsame Sicherheitsmethoden in Bezug auf die Anforderungen für Sicherheitsmanagementsysteme gemäss der Richtlinie (EU) 2016/798 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EU) Nr. 1158/2010 und (EU) Nr. 1169/2010, ABl. L 129 vom 25.5.2018, S. 26.
Durchführungsverordnung (EU) 2018/763 der Kommission vom 9. April 2018 über die praktischen Festlegungen für die Erteilung von einheitlichen Sicherheitsbescheinigungen an Eisenbahnunternehmen gemäss der Richtlinie (EU) 2016/798 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 653/2007 der Kommission, ABl. L 129 vom 25.5.2018, S. 49.
Durchführungsverordnung (EU) 2019/250 der Kommission vom 12. Februar 2019 über die Muster der EG-Erklärungen und -Bescheinigungen für Eisenbahn-Interoperabilitätskomponenten und -Teilsysteme, das Muster der Typenkonformitätserklärung für Schienenfahrzeuge und über die EG-Prüfverfahren für Teilsysteme gemäss der Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 201/2011 der Kommission, ABl. L 42 vom 13.2.2019, S. 9.
Durchführungsverordnung (EU) 2019/773 der Kommission vom 16. Mai 2019 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems «Verkehrsbetrieb und Verkehrssteuerung» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union und zur Aufhebung des Beschlusses 2012/757/EU, ABl. L 139 I vom 27.5.2019, S. 5; zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2023/1693 der Kommission vom 10. August 2023, ABl L 222 vom 9.8.2023, S. 1.
In der Schweiz gelten die folgenden nationalen Vorschriften nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
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- CH-TSI-OPE-001 (Juni 2024): Signale für das Rangieren;
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- CH-TSI-OPE-002 (Juni 2024): Fahrordnung Rangierbewegungen auf die Strecke;
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- CH-TSI-OPE-003 (Juni 2024): Verhalten in der Rangierkommunikation;
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- CH-TSI-OPE-004 (Juni 2024): Gesamte Abläufe des Rangierens;
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- CH-TSI-OPE-005 (Juni 2024): Gleisbögen und Gegenbögen mit kleinen Radien;
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- CH-TSI-OPE-006 (Juni 2024): Katalog der Signale des nationalen Signalsystems;
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- CH-TSI-OPE-007 (Juni 2024): Abläufe des Zugverkehrs im Rahmen des nationalen Signalsystems;
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- CH-TSI-OPE-008 (Juni 2024): Abläufe des Zugverkehrs im Rahmen des nationalen Signalsystems bei Störungen;
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- CH-TSI-OPE-009 (Juni 2024): Einfahrt in einen Bahnhof ohne schienenfreie Zugänge;
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- CH-TSI-OPE-010 (Juni 2024): Geschwindigkeit über den gestörten Abschnitt;
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- CH-TSI-OPE-011 (Juni 2024): Signale für das Bauen während dem Betrieb;
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- CH-TSI-OPE-012 (Juni 2024): Kommunikation bei Bauarbeiten während dem Betrieb;
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- CH-TSI-OPE-013 (Juni 2024): Probefahrten;
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- CH-TSI-OPE-014 (Juni 2024): Haltsignal bei Gefahr;
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- CH-TSI-OPE-015 (Juni 2024): Abhängigkeit der Sicherheit vom Zustandekommen einer Kommunikationsverbindung;
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- CH-TSI-OPE-016 (Juni 2024): Kategorisierung der Verfahren für die Übermittlung.
Durchführungsverordnung (EU) 2019/777 der Kommission vom 16. Mai 2019 zu gemeinsamen Spezifikationen für das Eisenbahn-Infrastrukturregister und zur Aufhebung des Durchführungsbeschlusses 2014/880/EU der Kommission, ABl. L 139 I vom 27.5.2019, S. 312; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
Durchführungsverordnung (EU) 2019/779 der Kommission vom 16. Mai 2019 mit Durchführungsbestimmungen für ein System zur Zertifizierung von für die Instandhaltung von Fahrzeugen zuständigen Stellen gemäß der Richtlinie (EU) 2016/798 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 445/2011 der Kommission, ABl L 139 I vom 27.5.2019, S. 360.
Empfehlung (EU) 2019/780 der Kommission vom 16. Mai 2019 über praktische Festlegungen für die Ausstellung von Sicherheitsgenehmigungen für Infrastrukturbetreiber, ABl. L 139 I vom 27.5.2019, S. 390.
Durchführungsbeschluss (EU) 2020/453 der Kommission vom 27. März 2020 über die harmonisierten Normen für Eisenbahnprodukte zur Unterstützung der Richtlinie 2008/57/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Interoperabilität des Eisenbahnsystems in der Gemeinschaft, ABl. L 95 vom 30.3.2020, S. 1.
Verordnung (EU) 2021/782 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2021 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr (Neufassung), ABl. L 172 vom 17.5.2021, S. 1.
Durchführungsverordnung (EU) 2023/1693 der Kommission vom 10. August 2023 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/773 der Kommission über die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems «Verkehrsbetrieb und Verkehrssteuerung» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 1.
Durchführungsverordnung (EU) 2023/1694 der Kommission vom 10. August 2023 zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 321/2013, (EU) Nr. 1299/2014, (EU) Nr. 1300/2014, (EU) Nr. 1301/2014, (EU) Nr. 1302/2014, (EU) Nr. 1304/2014 und der Durchführungsverordnung (EU) 2019/777, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 88.
Durchführungsverordnung (EU) 2023/1695 der Kommission vom 10. August 2023 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität der Teilsysteme «Zugsteuerung, Zugsicherung und Signalgebung» des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union und zur Aufhebung der Verordnung (EU) 2016/919, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 380.
In der Schweiz gelten die folgenden nationalen Vorschriften nach Artikel 6 des Beschlusses Nr. 2/2019 des Gemischten Ausschusses:
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- CH-TSI CCS-003 (Version 2.1, Juni 2024): Aktivierung/Deaktivierung der Weiterleitung des Pakets 44 an SIGNUM/ZUB;
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- CH-TSI CCS-006 (Version 3.0, November 2024): Verlust «non leading permitted» in der Betriebsart «Non Leading» (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) 2023/1695 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI CCS-007 (Version 2.2, Juni 2024): Bremskurvenvorgabe für ERTMS/ETCS Baseline 2;
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- CH-TSI CCS-008 (Version 4.0, Juni 2024): Minimal implementierte Change Requests;
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- CH-TSI CCS-011 (Version 2.1, Juni 2024): Euroloop-Funktionalität;
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- CH-TSI CCS-016 (Version 3.1, Juni 2024): Verwendung länderspezifischer Projektierung und Funktionen;
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- CH-TSI CCS-018 (Version 2.0, Juni 2024): Verbot von Level STM/NTC für SIGNUM/ZUB;
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- CH-TSI CCS-019 (Version 3.1, Juni 2024): Übernahme und Anzeige von Zugdaten (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) 2023/1695 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI CCS-022 (Version 2.2, Juni 2024): Rückwärtsfahren in der Betriebsart «Unfitted»;
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- CH-TSI CCS-023 (Version 2.1, Juni 2024): Anzeige von Textmeldungen;
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- CH-TSI CCS-024 (Version 4.0, Juni 2024): Flexible Zugdateneingabe;
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- CH-TSI CCS-026 (Version 2.2, Juni 2024): Online-Monitoring der Streckenausrüstung auf Fahrzeugen (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) 2023/1695 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI CCS-032 (Version 2.2, Juni 2024): Einmalige Zugnummerneingabe für die ETCS-Fahrzeugausrüstung und das GSM-R-CabRadio (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) 2023/1695 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI CCS-033 (Version 2.1, Juni 2024): GSM-R Voice Funktionalitäten (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) 2023/1695 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-TSI CCS-034 (Version 1.1, Juni 2024): Betriebsart «Non Leading»;
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- CH-TSI CCS-038 (Version 1.2, Juni 2024): Offenbarung bei grosser Aufweitung des Odometrie-Vertrauensintervalls (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) 2023/1695 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen);
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- CH-CSM-RA-001 (Version 2.1, Juni 2024): Sicherheitsnachweiskonzept für die Erlangung einer ETCS-Zulassung in der Schweiz (Vorschrift, die möglicherweise nicht mit der Verordnung (EU) 2023/1695 vereinbar ist; sie ist vor dem 31. Dezember 2025 zu überprüfen).
Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1696 der Kommission vom 10. August 2023 zur Änderung des Durchführungsbeschlusses 2011/665/EU bezüglich der Spezifikation für das Europäische Register genehmigter Fahrzeugtypen gemäss Artikel 48 der Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. L 222 vom 8.9.2023, S. 561.
Durchführungsbeschluss (EU) 2023/2584 der Kommission vom 15. November 2023 über harmonisierte Normen für die Interoperabilität der Eisenbahnsysteme zur Unterstützung der Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. L, 2023/2584, 21.11.2023.
Durchführungsverordnung (EU) 2024/949 der Kommission vom 27. März 2024 zur Festlegung eines einheitlichen Formulars für Erstattungs- und Entschädigungsanträge von Fahrgästen im Eisenbahnverkehr bei Verspätungen, verpassten Anschlüssen und Ausfällen von Schienenverkehrsdiensten gemäss der Verordnung (EU) 2021/782 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. L, 2024/949, 2.3.2024.